NACHTGEFÜHL

Nachtgefühl: Nachtgefühl

Nachtgefühl: Glück
Lars Kuklinski - Trompete, Drums

Sonnica Yepes - Gesang

Roman Babik - Piano

Inspiriert wurde dieser Liederzyklus von der geradezu melodischen Liedhaftigkeit der Verse Hesses, die sehr zur  Vertonung einladen. Das zentrale Thema in Hesses Werk, das Individuum und seine Anpassung in die Gesellschaft, die ihn gerade unter  der Jugend so ausgesprochen populär machen, wird hier aufgegriffen, und zieht sich wie ein roter Faden durch alle Lieder.

Ebenfalls als Inspirationsquelle dienten natürlich auch die großen historischen Vorbilder im Bereich des Kunstliedes wie etwa Johannes Brahms (1833-1897), Robert Schumann (1810-1856)  und natürlich und vor allem die Liederzyklen Franz Schuberts ( 1797 -1828) etwa die Winterreise oder auch der eigentlich nicht als Zyklus geplante Schwanengesang.  Aber natürlich wurde dieser Liederabend aber komponiert und konzipiert für drei improvisierende Musiker. So werden hier in einem Crossover-Projekt im besten Sinne des Wortes stilübergreifend ästhetische Vorlieben miteinander vermischt: “klassischer” Liedgesang trifft auf  themengebundene oder freie Improvisation,  Stücke im Popgewande auf beschwörende Rezitation.

Um den Lieder  eine gewisse Einheit und Stimmigkeit zu verleihen, ziehen sich ein paar Stilmerkmale durch das ganze Programm: gewiße harmonische Wendung, die dann und wann wiederkehren, das “Wanderlied” im andante gehalten, auch eine aufsteigende hoffnunggebende Harmoniefolge. Die Themen wie Düsternis, Verzweiflung und Todessehnsucht, Zauber, Glück werden hier musikalisch umgesetzt oder  kontrastiert und zusätzlich durch die Improvisationen der drei Musiker nachträglich mitgestaltet.
Ein Abend voller Spannung und Tiefgang, ganz unter dem Motto “Nachtgefühl”…

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